Gestatten? Das Team!

 

„Es war einmal“ – so oder so ähnlich fangen die fantastischsten Geschichten an. Auch diese! Es war also einmal ein Hobbysportler namens André. Dieser traf, auch so etwas gehört zu einer schönen Geschichte, auf eine tolle Frau namens Gesa. Die beiden wurden glücklich miteinander und sind bis heute ein Paar. Eigentlich reicht das schon zum Happy End. Aber trotzdem geht diese Geschichte weiter. Denn neben André und Gesa war da auch noch Wolf, der Bruder der Frau. Dieser wurde nicht nur zum zukünftigen Schwager sondern auch zum Sportkumpanen auserkoren. Und ehe er es sich versah, schwamm er mit André bei Langstreckenschwimmen mit, nahm an Marathons und Supermarathons teil und einmal wanderten beide sogar zu Fuß von München über die Alpen nach Venedig. Aber damit nicht genug. Irgendwann im Jahre 2013 sahen die beiden Sportverrückten einen Videoclip über das ÖTILLÖ Swimrun-Abenteuer in Schweden. Und natürlich konnte man da nicht widerstehen. So nahmen beide 2014 erstmals in Schweden und der Schweiz an Qualifikationsrennen für die Weltmeisterschaft teil – jeweils mit guten Ergebnissen. 2015 wurde die persönliche Erfolgsgeschichte im Swimrun fortgesetzt. 2016 folgten endlich erste wichtige Podiumsplätze im Rahmen der Swimrun World Series. Und 2017 kämpfen sich André und Wolf nun durch das vierte Wettkampfjahr und hoffen auf diesen ersehnten Platz ganz oben auf dem Treppchen. Fingers crossed?!

Trainingscamp am Heiligen See in Potsdam (erste Versuche mit Neoprenanzug an Land und Laufschuhen im Wasser)
© gesa grohé

André Hook

André in "Swimrun-Kampfmontur" am Heiligen See in Potsdam beim ersten Swimrun-Gehversuchen.
© wolfgang grohé

André wurde 1978 geboren und hat sich seitdem in vielen Sportarten ausprobiert. Aber egal ob im Fussball, Judo, Turmspringen, Segeln, Boxen, Rudern oder auch beim Volleyball - so nah wie beim Swimrun kam er dem Weltmeistertitel nie. Noch nicht einmal ansatzweise. Der Erfolg im Swimrun mag daran liegen, dass er mittlerweile recht schnell läuft und auch einigermaßen gut schwimmt. Vielleicht ist es aber auch sein eiserner Wille und der Versuch, in der wilden Natur immer das Beste zu geben. Damit das möglich ist, trainiert er fleißig vor und nach der Arbeit. So kommen dann trotz Familie, Kind und Arbeitsleben 60-120 Lauf- und 6-10 Schwimmkilometer pro Woche zusammen. Bleibt zu hoffen, dass sich das zeitige Schwimmen und die nächtlichen Joggingtouren irgendwann auszahlen.

Wolfgang Grohé

Wolfgang testet seinen Restube auf einer Schwimmtour durch die Holsteinische Schweiz.
© wolfgang grohé

Geboren 1979 und aufgewachsen in Südamerika, ist Wolf der Latino im Team. Die gute Laune und das sonnige Gemüt hat er somit immer im Gepäck. Allein auf längeren Läufen darf auf den letzten Kilometern auch mal geflucht werden. Das ist dann aber eher die Seltenheit, denn was Wolf anpackt, macht er ordentlich und mit großer Akribie. Das gilt fürs Schwimmen und Laufen heutzutage ebenso wie für den Pferdesport in seiner Jugend. So wird an der Technik gefeilt, die Ausrüstung optimiert und natürlich auch ausgiebig trainiert. Übrigens nicht irgendwann und mit irgendwem, sondern gerne auch mal in der Mittagspause mit - und jetzt wird die obige Story richtig rund - seinem Arbeitskollegen André.